
860 Menschen beziehen in Jena „Alters-Hartz-IV“
Wenn die Rente nicht reicht: In Jena sind aktuell 860 Menschen auf „Alters-Hartz-IV“ angewiesen. Wegen niedriger Bezüge im Alter oder bei Erwerbsminderung müssen sie ihre Rente durch staatliche Grundsicherung aufstocken. Das teilte die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten mit. Die NGG Thüringen beruft sich dabei auf Zahlen des Statistischen Landesamtes. Besonders dramatisch sei die Lage im Gastgewerbe. Die Löhne in Hotels und Restaurants reichten bereits heute oft kaum zum Leben, sagt NGG-Geschäftsführer Jens Löbel. In Jena liege der unterste Tariflohn einer Pension oder Gaststätte bei derzeit 9,39 Euro pro Stunde. Der Abstand zum Mindestlohn müsse deutlich wachsen. Eine bessere Bezahlung sei zugleich ein wichtiges Mittel, um in Zukunft dringend benötigte Fachkräfte für das Gastgewerbe zu gewinnen.






















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