Podiumsdiskussion zur Presse in der Wendezeit

 

Podiumsdiskussion zur Presse in der Wendezeit

Das Thüringer Archiv für Zeitgeschichte „Matthias Domaschk“ gastiert mit einer Podiumsdiskussion am Donnerstag, 16. Mai, im Stadtmuseum Jena. Ab 19 Uhr erinnern sich die Journalisten Thomas Stridde und Lutz Prager als Zeitzeugen an den Übergang der kontrollierten Parteizeitungen in die Meinungsfreiheit einer unabhängigen Presselandschaft in den Jahren 1989/90. Unter dem Titel „‘Wir Journalisten sind jetzt sehr aufgeklärt‘ – Die Transformation des Pressewesens 1989/90 am Beispiel von TLZ und OTZ“ wird nachgefragt, wie sich die Medienlandschaft hin zu einer unabhängigen „vierten Gewalt“ entwickelte, wie die Journalisten die Umbrüche in den Redaktionen erlebten und wie sich deren Rollenverständnis wandelte. Beide Gesprächspartner erlebten 1989/90 den Wandel des ehemaligen Presseorgans der Blockpartei LDPD, der Thüringischen Landeszeitung, und des Organs der SED-Bezirksleitung Gera, der Volkswacht (heute Ostthüringer Zeitung), hin zu unabhängigen Tageszeitungen. cd

Datum: 15.05.2019
Rubrik: Politik
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