
Gedenken an ermordete Menschen aus Jena
Zur Einweihung der Gedenktafel zur Erinnerung an die während der NS-Zeit ermordeten kranken und behinderten Menschen aus Jena wird am Sonntag, 1. September, um 11 Uhr ins Rathaus eingeladen. Zur Veranstaltung sprechen Oberbürgermeister Dr. Thomas Nitzsche, Dr. Tobias Freimüller, der stellvertretende Direktor des Fritz-Bauer-Instituts Frankfurt/M., Dr. Boris Böhm, Leiter der Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein, und Dr. Gisela Horn vom Arbeitskreis „Sprechende Vergangenheit“. Seit vielen Jahren gibt es in Jena Diskussionen zu den Krankenmorden während der nationalsozialistischen Zeit. Dabei hatte sich die mitunter sehr kontrovers geführte Debatte zunächst auf die Verstrickung von Jenaer Ärzten konzentriert. Der Arbeitskreis „Sprechende Vergangenheit. Jena in der Zeit des Nationalsozialismus“ recherchiert seit 2014 zu den Jenaer Opferschicksalen. cd/Foto: Stadt Jena





















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