Jena braucht laut Studie mehr Senioren-Wohnungen

 

Jena braucht laut Studie mehr Senioren-Wohnungen

Ein Großteil der älteren Menschen in Jena wird in den kommenden Jahren über einen Wohnungswechsel nachdenken müssen: Viele Rentner werden sich ihre jetzigen Wohnungen künftig nicht mehr leisten können. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Untersuchung des Pestel-Instituts. Diese prognostiziert eine erheblich zunehmende Altersarmut. Demnach werden im Jahr 2020 mehr als 1.300 Rentner in Jena auf die staatliche Grundsicherung im Alter angewiesen sein. Ihre Zahl würde damit noch in diesem Jahrzehnt dramatisch steigen - um nahezu 400 Prozent. Um Jena auf das Senioren-Wohnen vorzubereiten, müsse in den kommenden Jahren in erheblichem Maße neu und umgebaut werden. Andernfalls drohe eine „graue Wohnungsnot" - und damit die soziale Ausgrenzung Älterer beim Wohnen. Immerhin werde die Zahl der Rentner in Jena bis 2020 um 10,9 Prozent auf dann mehr als 24.000 steigen. mk

 

Datum: 24.10.2011
Rubrik: Soziales
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