
Stadtrat: Wohnbauflächenkonzeption beschlossen
Jena hat eine Wohnbauflächenkonzeption, die bis 2035 gelten soll. Der Stadtrat stimmte in der Fortsetzungssitzung am Donnerstagabend mit großer Mehrheit und nach anderthalbstündiger Diskussion für die Beschlussvorlage. Insgesamt sollen Flächen für 4 830 Wohnungen ausgewiesen werden. Auf die Bebauung des Jenzigfußes soll verzichtet und Alternativ-Flächen beispielsweise in Ammerbach anstelle des Wohnungsbaus auf Kleingärtenflächen im Mädertal und auf der Schweizerhöhe geprüft werden. Nicht durchsetzen konnten sich die Linken und die Grünen mit ihrem Antrag, den Beschluss aufzuschieben und in einer interfraktionellen Arbeitsgruppe Kompromissvorschläge für sensible Flächen wie etwa die Treunertstraße zu finden. Bereits in der Stadtratssitzung am Mittwoch hatte es Grünes Licht gegeben für die Oberbürgermeister-Beschlussvorlage zu Richtlinien und Konzeptvergaben in der Wohnungspolitik. Zu den wohnungspolitischen Grundsätzen zählt, dass bei Grundstücksvergaben der soziale Wohnungsbau gestärkt wird. Das gilt auch für die Vermarktung der Grundstücke im Bebauungsplangebiet „Am Oelste“ in Zwätzen. cd/Foto: Archiv





















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