
Liefergeschäft in Jena boomt – Gewerkschaft kritisiert Lieferdienste
Seit Beginn der Corona-Pandemie und der Schließung von Restaurants boomt das Geschäft von Lieferdiensten. Das sei auch in Jena der Fall, meint die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten. Zugleich seien die Löhne vieler Fahrerinnen und Fahrer zu niedrig – und das bei hoher Belastung. Auch werde der Arbeitsschutz nicht ernst genug genommen. Im Fokus der Kritik: der Lieferdienst-Marktführer „Lieferando“. Nach Ansicht der Gewerkschaft seien die gestellten Fahrzeuge häufig nur bedingt verkehrssicher und die Corona-Test-Angebote unzureichend. Das Unternehmen, welches zu den Gewinnern der Pandemie gehöre, müsse aufhören, Geschäfte auf dem Rücken der Beschäftigten zu machen. Im vergangenen Jahr stieg der Umsatz des Mutterkonzerns „Just Eat Takeaway“ nach Unternehmensangaben um 54 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro. Der Konzern steht immer wieder im Zusammenhang mit prekären Arbeitsbedingungen in der Kritik. cf/Foto: NGG





















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