
Langzeituntersuchung an Fernwärmeleitungen
„Keine Auffälligkeiten“ - mit dieser Erkenntnis endete die aktuelle Prüfreihe des ifw Jena an den Fernwärmeleitungen der Stadtwerke Energie Jena-Pößneck. Alle vier Jahre untersuchen die Mitarbeiter im Werkstoffprüflabor des Günter-Köhler-Instituts für Fügetechnik und Werkstoffprüfung die Jenaer Fernwärmeleitungen auf Veränderungen am verwendeten Stahl. Ziel ist es, Materialschäden frühzeitig zu erkennen und notwendige Reparaturen rechtzeitig einleiten zu können. Das Jenaer Fernwärmenetz wurde in den 1970er und 1980er Jahren errichtet, manche Leitung ist also fast 50 Jahre in Betrieb. Geprüft werden etwa alle vier Jahre 35 feste Messstellen an neun verschiedenen Punkten im Fernwärmenetz. Da die Wissenschaftler nur für sie zugängliche Leitungen untersuchen können, befinden sich diese Monitoringpunkte vorrangig an den oberirdischen Trassen im Paradiespark, in Winzerla und Lobeda sowie unterirdisch in den begehbaren Leitungskanälen. Die Langzeitstudie ist Teil eines breit angelegten Monitoringprogramms zum Zustand des Jenaer Fernwärmenetzes. cd/Foto: Stadtwerke Jena






















Bedeckt