
Flächennutzungsplan: Zugriff auf Kleingärten nicht ohne Not
Die Stadtverwaltung verweist darauf, dass beim Vorentwurf des Flächennutzungsplanes nicht ohne Not auf Kleingärten zurückgegriffen wird. Man müsse die angespannte Lage auf dem Wohnungsmarkt erkennen und Flächen finden, die eine Stadt der kurzen Wege ermöglicht, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Diskussion zum Klima-Aktionsplan hatte in der März-Stadtratssitzung einen Änderungsantrag der Fraktion Bürger für Jena ausgelöst, der von der Stadtverwaltung als sachfremd eingestuft wurde. Konkret ging es um die pauschale dauerhafte Erhaltung von Kleingärten auf kommunalen Grundstücken. Der Erhalt von Kleingärten habe zunächst keinen relevanten Zusammenhang zu den Kohlendioxid-Einsparungen, auf die der Klimaaktionsplan konkret abzielt, sagt Oberbürgermeister Thomas Nitzsche. Gleichwohl habe der grüne Gürtel eine stadtklimatische Funktion. Diese Flächen tragen oftmals zur Versorgung mit Kaltluft bei. Die Stadt wolle Kleingärten bedarfsgerecht erhalten, könne aber nicht auf pauschale Lösungen zum Erhalt jeglicher Kleingartenflächen setzen. cd/Foto: Archiv





















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