Umsetzung von Maßnahmen aus dem Nahverkehrsplan 2022+

 

Umsetzung von Maßnahmen aus dem Nahverkehrsplan 2022+

Der Stadtrat wird am 28. Februar über die Umsetzung von zusätzlichen Maßnahmen aus dem Nahverkehrsplan 2022+ entscheiden. Diese sehen die Verbesserung des Angebotes im Stadtteil Jena-Nord, sowie in den Ortsteilen Drackendorf, Ziegenhain, Lichtenhain, Münchenroda und Remderoda vor. Dies geht auf einen Stadtratsbeschluss aus dem Jahr 2023 zurück, der die Verwaltung auffordert, ein zeitlich und finanziell untersetztes Konzept zur Umsetzung der Maßnahmen vorzulegen. In einem ersten Schritt sollen nun drei Maßnahmen im Jahr 2024 realisiert werden. Der Zuschussbedarf wird auf bis zu 540.000 Euro pro Jahr geschätzt und ist durch die Stadt Jena aufzubringen.
Konkret soll das Angebot der Linie 15 zwischen Westbahnhof und der Wendeanlage im Rautal täglich im Spätverkehr um drei Fahrten erweitert werden. In Münchenroda bzw. Remderoda ist wochentags die Umwandlung von acht besonders stark nachgefragten Fahrten der Linie 44 in festen Linienverkehr vorgesehen. Die Ortsteile Drackendorf, Ziegenhain und Lichtenhain sollen mit Kleinbussen im Zwei-Stunden-Takt angebunden werden.
Die Maßnahmen sollen zunächst als Pilotprojekt für einen Zeitraum von 18 Monaten umgesetzt und nach 12 Monaten evaluiert werden. Nach Auswertung der Fahrgastzahlen auf den jeweiligen Linien und entsprechender Berichterstattung im Stadtrat ist über eine dauerhafte Fortführung erneut abzustimmen.

Datum: 12.02.2024
Rubrik: Politik
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