
Fortschritte und Herausforderungen im Thüringer Landesleitstellenprojekt
Am 26. August 2024 empfing Jenas Sicherheitsdezernent Benjamin Koppe die Landräte Johann Waschnewski aus dem Saale-Holzland-Kreis und Marko Wolfram aus Saalfeld-Rudolstadt zu einem Arbeitstreffen. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die aktuellen Entwicklungen in der Regionalleitstelle Jena und im Landesleitstellenprojekt Thüringen. Besondere Aufmerksamkeit erhielt die SWR-Dokumentation, die Unterschiede in den deutschen Rettungsdiensten beleuchtet, sowie die Herausforderungen, die sich aus dem neuen Projektdesign des Thüringer Ministeriums für Inneres und Kommunales (TMIK) ergeben.
Ein zentrales Thema war die Fortschreibung der im Januar 2024 ausgelaufenen Zuwendungsrichtlinie. Diese Regelung betrifft die Rahmenbedingungen und Fördermöglichkeiten für Kommunen im Kontext des Leitstellen-Strukturwandels. Die Neuausrichtung des Landesprojekts sieht die Bildung von Leitstellenpaaren zwischen Jena und Gera, Erfurt und Nordhausen sowie Süd- und Westthüringen vor. Der Entwurf der neuen Förderrichtlinie zeigt, dass die Rahmenbedingungen und Mittel durch das TMIK an die neue Ausrichtung angepasst werden müssen. Dies hat erhebliche Auswirkungen auf Investitionen und die Koordination innerhalb der Partnerschaft zwischen Saale-Holzland-Kreis, Saalfeld-Rudolstadt, Jena sowie der Partnerleitstelle Gera und ganz Ostthüringen. Der daraus resultierende Koordinierungs- und Abstimmungsbedarf ist enorm.
Foto: Stadt Jena





















Überwiegend bewölkt