
Stadt Jena plant bessere Graffiti-Meldestruktur
Die Stadt Jena prüft derzeit, wie Graffiti, insbesondere politisch motivierte, künftig schneller erkannt und entfernt werden können. Laut Dezernent Benjamin Koppe (CDU) wird erwogen, den städtischen Mängelmelder um eine eigene Rubrik für Graffiti zu erweitern. So sollen Hinweise aus der Bevölkerung gezielter erfasst und zügiger bearbeitet werden. Bislang dokumentieren Ordnungsamt, KIJ, KSJ und Polizei entsprechende Vorfälle, sind jedoch nicht flächendeckend präsent. Die Stadt ist daher häufig auf Hinweise von Bürgern angewiesen.
Zur besseren Koordination wurde eine ämter- und behördenübergreifende Arbeitsgruppe eingerichtet, die sowohl präventive als auch repressive Maßnahmen entwickeln und umsetzen soll. Auch private Eigentümer werden bei Bedarf angesprochen und auf Reinigungsangebote des Kommunalservice hingewiesen.
Anlass war eine Stadtratsanfrage der Stadträtin Wiebke Mushal (AfD) zu einem Graffito an der Saalebrücke beim Paradiespark. Dieses wurde inzwischen entfernt.
Foto: Archiv





















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