Einwohneranfrage: Mehr Rücksicht auf Fußgänger gefordert

 

Einwohneranfrage: Mehr Rücksicht auf Fußgänger gefordert

Die Einwohneranfrage von Britta Salheiser lenkt die Aufmerksamkeit auf das Miteinander von Radfahrern und Fußgängern. Sie kritisiert, dass gemeinsame Wege häufig ein Sicherheitsrisiko für Kinder, ältere und kranke Menschen darstellen, da Radfahrer oft ohne Ankündigung und mit hoher Geschwindigkeit überholen. Salheiser fordert Maßnahmen zur Verbesserung der gegenseitigen Rücksichtnahme. Stadtentwicklungsdezernent Dirk Lange befürwortet zusätzliche Bodenmarkierungen zur Sensibilisierung und kündigt die Prüfung möglicher Standorte durch den Fachdienst Mobilität und den Kommunalservice Jena an. Die Wirkung von Schildern und Bannern solle ebenfalls geprüft werden. Bodenwellen hingegen sieht Lange kritisch. Sporadische Kontrollen der Radfahrer befürwortet Lange. Für dauerhafte Maßnahmen fehle es jedoch an Personal, und im fließenden Verkehr dürfe ausschließlich die Polizei eingreifen. Salheiser regte zudem an, Zebrastreifen oder Hinweisschilder an Kreuzungen gleichrangiger Straßen einzurichten, etwa im Damenviertel. Laut Lange sei dies möglich, auch wenn Fußgängerüberwege in Tempo-30-Zonen laut Regelwerk meist entbehrlich seien.

Grafik: pixabay

Datum: 11.07.2025
Rubrik: Politik
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