
FFW Isserstedt wird vorerst nicht alarmiert
Die Stadt Jena hat entschieden, die Freiwillige Feuerwehr Isserstedt sowie die zugehörige Jugendfeuerwehr vorübergehend im Bedarfsfall nicht zu alarmieren. Seit rund zwei Jahren komme es innerhalb der Freiwilligen Feuerwehr Isserstedt zunehmend zu Spannungen und Konflikten. Im Frühjahr kam es bei einem größeren Einsatzgeschehen zu einer Missachtung von Anweisungen, die eine Eigen- und Fremdgefährdung zur Folge hatte, teilte die Stadt mit. Daraufhin sei durch die Stadt Jena ein internes Ermittlungsverfahren eingeleitet worden, das derzeit noch andauere. Angesichts der Vorfälle und des Gesamtbildes hat die Stadt Jena entschieden, die aktive Wehr Isserstedt vorübergehend nicht zu alarmieren.
Die Maßnahme diene ausschließlich der Sicherheit aller Beteiligten und der Aufrechterhaltung eines verlässlichen und geordneten Einsatzbetriebs. Die Stadtverwaltung gehe davon aus, dass die interne Untersuchung zeitnah abgeschlossen sein werde. In der Folge würden Maßnahmen eingeleitet, die geeignet sind, die aktuelle Situation zu bereinigen. Ziel sei es, die Einsatzfähigkeit und die Kameradschaft in der Wehr nachhaltig zu sichern.
Auch die Jugendfeuerwehr ist von der Maßnahme betroffen. Die Stadt Jena möchte verhindern, dass Konflikte auf Kinder und Jugendliche übertragen werden.
Die Einsatzbereitschaft in Isserstedt ist, laut Stadt Jena, weiterhin gewährleistet, die BerufsfeuerwehrJena übernimmt tagsüber und abends die Freiwillige Feuerwehr Lützeroda.
Foto: pixabay





















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