Thüringer Hochschulen setzen auf Weiterentwicklung im Verbund

 

Thüringer Hochschulen setzen auf Weiterentwicklung im Verbund

Reformen, die das ganze Hochschulsystem in Thüringen betreffen, müssen sich an Wirkung, Kosten und Umsetzbarkeit messen lassen. Mit diesem Anspruch begrüßen die Thüringer Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) Ernst-Abbe-Hochschule Jena, Fachhochschule Erfurt, Hochschule Nordhausen und Hochschule Schmalkalden die Ankündigung des Thüringer Wissenschaftsministeriums, Gespräche über die künftige Ausgestaltung des Hochschulsystems aufzunehmen. Zugleich mahnen sie, Entscheidungen von solcher Tragweite nur auf der Grundlage belastbarer Analysen, transparenter Kostenabschätzungen und realistischer Umsetzungszeiträume zu treffen.

Angesichts angespannter öffentlicher Haushalte und tiefgreifender demografischer Veränderungen bekennen sich die Hochschulen ausdrücklich zu Reformen. Sie müssten dort ansetzen, wo sie Qualität nachweislich sichern und Ressourcen sinnvoll bündeln.

Vor diesem Hintergrund plädieren die Thüringer HAWen für eine Weiterentwicklung des Systems entlang klarer politischer Leitplanken bei gleichzeitiger Eigenverantwortung der Hochschulen in der konkreten Ausgestaltung. Ziel bleibe ein leistungsfähiges, zukunftsfähiges Hochschulsystem für Thüringen getragen von Eigenverantwortung, Kooperation und realistischen Lösungen. Sie erwarten einen transparenten Prozess, in dem unterschiedliche Entwicklungsoptionen offen geprüft und ihre Folgen nachvollziehbar benannt werden.

Foto: pixabay/Michal Jarmoluk 

Datum: 27.01.2026
Rubrik: Politik
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