
Schullandschaft muss erhalten bleiben
Jenaer Elternsprecher, die Stadtverwaltung und Kommunalpolitiker fordern vom Land Thüringen eine schnelle Lösung bei der Vergabe von Schulplätzen für die ersten und fünften Klassen. Kritik gibt es an den Regelungen des Thüringer Schulgesetzes, die aus Sicht der Stadt nicht zur vielfältigen Jenaer Schullandschaft passen.
In Jena gibt es Schulen mit unterschiedlichen pädagogischen Konzepten. Viele Eltern wünschen sich daher eine freie Schulwahl passend zum jeweiligen Bildungsprofil ihres Kindes. Das Land setzt jedoch vor allem auf das Wohnortprinzip und die bevorzugte Aufnahme von Geschwisterkindern.
Auf Grundlage einer Sonderregelung hatte die Stadt gemeinsam mit dem Schulamt ermöglicht, 30 Prozent der Plätze nach pädagogischen Kriterien zu vergeben. Diese Regelung sollte jedoch 2025 kurzfristig aufgehoben werden – während Anmeldeverfahren bereits liefen. Stadt, Eltern und Politik fordern nun Gespräche und eine verlässliche Lösung.





















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