
Stadt bündelt Maßnahmen gegen illegale Graffiti
Die Stadt Jena will konsequenter gegen illegale Graffiti vorgehen und hat dafür ein Konzept vorgestellt. Es verbindet erstmals Prävention, schnellere Beseitigung, klare Zuständigkeiten und finanzielle Unterstützung für Betroffene. Künftig sollen Schmierereien zentral über den Mängelmelder erfasst werden, um schneller reagieren zu können. Besonders strafbare oder extremistische Inhalte sollen zügig entfernt werden. Parallel setzt die Stadt auf Prävention durch Workshops, legale Graffiti-Flächen und Jugendprojekte.
Kommende Woche befasst sich der Stadtrat mit dem Thema. Vorgesehen ist eine Förderrichtlinie für private Eigentümer: Bis zu 50 Prozent der Reinigungskosten (maximal 1.250 Euro pro Jahr) würden dann übernommen, bei Schutzmaßnahmen oder gestalterischen Lösungen sogar bis zu 75 Prozent. Dafür soll ein Fördertopf von 125.000 Euro bereitgestellt werden. Ziel ist ein saubereres Stadtbild und eine schnellere Hilfe für Betroffene.
Foto: Archiv/JenaTV






















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