
Jena beschließt Maßnahmen gegen illegale Graffiti
Der Jenaer Stadtrat hat ein umfassendes Konzept zum Umgang mit illegalen Graffiti, Tags und Schmierereien beschlossen. Ziel ist es, Sachbeschädigungen im Stadtgebiet langfristig zu reduzieren, Betroffene besser zu unterstützen und gleichzeitig legale Formen von Street-Art zu stärken.
Das Konzept basiert auf einem Sechs-Säulen-Modell mit den Bereichen Prävention, Repression, Bereinigung, Unterstützung privater Eigentümer, Monitoring sowie Förderung legaler Graffiti-Flächen. Entwickelt wurde es von einer Arbeitsgruppe aus Verwaltung, Eigenbetrieben, Jugendhilfe und Polizei.
Künftig können illegale Graffiti über den städtischen Mängelmelder gemeldet werden. Dafür wurde eine eigene Kategorie eingerichtet. Besonders frische Schmierereien sowie strafbare oder extremistische Inhalte sollen prioritär bearbeitet werden.
Geplant sind unter anderem mehr legale Flächen für Graffiti, Präventionsprojekte an Schulen und in Jugendzentren, eine engere Zusammenarbeit mit Polizei und Justiz sowie ein strukturierter Bearbeitungsprozess innerhalb der Verwaltung. Auch Fördermöglichkeiten für private Eigentümer werden geprüft, stehen aber aktuell noch nicht zur Verfügung.
Foto: JenaTV






















Mäßig bewölkt