
Stadtrat beschließt höhere Gebühren für Musik- und Kunstschule
Der Stadtrat Jena hat die neue Satzung und Gebührensatzung der Musik- und Kunstschule Jena einstimmig beschlossen. Grund dafür sind gestiegene Personal- und Sachkosten sowie neue rechtliche Vorgaben, unter anderem infolge des Herrenberg-Urteil.
Es gilt ein Zwei-Tarif-System: Tarif A für Kinder, Jugendliche bis 18 Jahre, Studierende und weitere begünstigte Gruppen, Tarif B für Erwachsene. Die Gebühren steigen im Schnitt um rund zehn Prozent in Tarif A und um etwa 20 Prozent in Tarif B.
Familien mit mehreren Unterrichtsverträgen profitieren weiterhin von gestaffelten Ermäßigungen. Ab dem vierten Vertrag gibt es 16 Prozent Nachlass, ab dem fünften 20 Prozent und ab dem sechsten 24 Prozent.
Mit der Anpassung rechnet die Stadt ab dem Schuljahr 2026/27 mit Mehreinnahmen von rund 150.000 Euro. Rund 3.000 Schüler nutzen derzeit das Angebot der Musik- und Kunstschule.






















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