
Jenaer Physiker erforscht die Geheimnisse Schwarzer Löcher
Wie entstehen Gravitationswellen und was verraten sie über Schwarze Löcher? Mit diesen Fragen beschäftigt sich der italienische Physiker Dr. Simone Albanesi an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Der Humboldt-Stipendiat forscht in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Sebastiano Bernuzzi zu Doppel-Schwarzen-Löchern und den von ihnen ausgesandten Gravitationswellen.
Im Fokus stehen Systeme mit ungewöhnlichen Umlaufbahnen, etwa stark elliptische Doppel-Systeme oder Streuereignisse. Ziel ist es, präzise theoretische Modelle zu entwickeln, die von Gravitationswellen-Observatorien genutzt werden können, um solche Signale besser zu erkennen und auszuwerten.
Die Forschung soll helfen, Einsteins Allgemeine Relativitätstheorie unter extremen Bedingungen zu überprüfen und neue Erkenntnisse über Masse, Rotation und Entwicklung Schwarzer Löcher zu gewinnen. Für seine Arbeit nutzt Albanesi Daten internationaler Beobachtungsstationen wie LIGO, Virgo und KAGRA.
Der gebürtige Turiner lebt bereits seit zwei Jahren in Jena und wird im Rahmen seines Humboldt-Stipendiums noch bis 2028 an der Universität forschen.
Foto: Nicole Nerger/Universität Jena





















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