
Neue Ansätze gegen chronische Hautentzündungen
Ein internationales Forschungsteam unter Leitung des Universitätsklinikums Jena hat wichtige Mechanismen bei granulomatösen Hauterkrankungen entschlüsselt. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift „Science Advances“ veröffentlicht. Bei diesen Erkrankungen bilden sich kleine entzündliche Knötchen, sogenannte Granulome. Sie entstehen, wenn Immunzellen Fremdstoffe einkapseln – können aber auch ohne erkennbare Auslöser auftreten. Betroffene leiden häufig unter großflächigen, langwierigen Hautentzündungen. Die Forschenden untersuchten, wie bestimmte Immunzellen durch den Botenstoff Interferon-gamma aktiviert werden. Dabei identifizierten sie das Protein GBP1 als zentrales Glied der Wirkungskette. In Gewebekulturen aus Patientenproben ließ sich die Granulombildung verringern – unter anderem durch Hemmung von GBP1 sowie durch das Diabetesmedikament Metformin. Damit eröffnen sich mögliche neue Behandlungsansätze für chronisch-entzündliche Hauterkrankungen.
Quelle: https://idw-online.de/de/news871971
Foto: UKJ/erstellt mit KI





















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