
Jenaer Forscher machen Strömungen sichtbar
Forschern der Friedrich-Schiller-Universität Jena ist es nach fast zweijähriger Entwicklungszeit gelungen, einen Prototypen zu entwickeln, der Strömungen unter Wasser sichtbar macht. Bislang wurden diese Strömungen nur durch numerische Simulationen berechnet. Die Jenaer Bewegungswissenschaftler sind nun weltweit die ersten, die numerische und experimentelle Berechnungen vergleichen können. Der transportable Prototyp, der dafür erstellt wurde, besteht aus einer Hochgeschwindigkeitskamera und einer LED-Beleuchtungseinheit. Bei den Tests, die vorwiegend in einem speziellen Forschungsbecken in Heidelberg stattfinden, werden mit Hilfe kleiner Kügelchen die Strömungsbewegungen um den Schwimmer visualisiert.
Den Jenaer Forschern zu Folge soll der Prototyp nicht nur leichter zu handhaben, sondern auch deutlich preiswerter als herkömmliche Lasersysteme zur Strömungsvisualisierung sein.






















Überwiegend bewölkt