
Rudolf-Thauer-Posterpreis für Jenaer Kardiologen
Für ihre Arbeit zum perkutanen Ersatz der Trikuspidalklappe von vorklinischen Versuchen bis zum ersten Einsatz beim Patienten erhielten die Kardiologen des Universitätsklinikums Jena den mit 3000 Euro dotierten Rudolf-Thauer-Posterpreis der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie. Der beste von 700 Posterbeiträgen auf dem Jahreskongress der Gesellschaft in Mannheim beschreibt die Ergebnisse eines vom BMBF geförderten Forschungsprojektes. Um auch Patienten helfen zu können, bei denen keine Operation am offenen Herzen möglich ist, arbeiten Kardiologen des Universitätsklinikums Jena unter der Leitung von Prof. Dr. Hans R. Figulla an einem faltbaren Segelklappenersatz, der sich wie beim inzwischen etablierten Verfahren für den Ersatz der Aortenklappe, minimalinvasiv mit Hilfe eines Katheters von der Leiste über eine Vene ins Herz einführen lässt. Für das Projekt erhielten sie 2008 den Innovationspreis Medizintechnik des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. (mat)





















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