
Neue Erkenntnisse zur Sepsis-Behandlung
Wissenschaftler aus Jena, Lyon und dem portugiesischen Oeiras haben Ergebnisse zu neuen Therapieansätzen für die Sepsis vorgestellt. Diese Erkrankung ist eine lebensbedrohliche Funktionsstörung der Organe infolge einer außer Kontrolle geratenen Reaktion des Körpers auf eine Infektion. Eine aufeinander abgestimmte Regulierung des Eisen- und Glukose-Stoffwechsels in der Leber ist überlebenswichtig für die Anpassung des Organismus bei einer Sepsis. Im Fachjournal Cell erklären die Wissenschaftler, dass sich der infizierte Organismus durch das häufig folgende Sinken des Blutzuckerspiegels angreifbar macht, die Sterblichkeit so steigt. Nun haben die Forscher die Bedeutung des Proteins Ferritin, das Eisen binden und speichern kann und regulierend in den Leberstoffwechsel eingreift, herausgefunden. Es ist bedeutend für die Produktion eines Enzyms, das für die Glukoseneubildung in der Leber gebraucht wird. Das Ferritin ist somit ein möglicher neuer Ansatzpunkt zur Behandlung der Sepsis.






















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