
Alternsforschung im Wandel
Weltweit arbeiten Wissenschaftler daran, dass „Rätsel Altern“ zu lösen und zu verstehen, was „Altern“ bedeutet – biologisch, klinisch und gesellschaftlich. In dem kürzlich erschienenen Perspektiven-Artikel „Past, present and future perspectives on the science of aging“ in der Fachzeitschrift „Nature Aging“ ziehen Forscher aus verschiedenen Disziplinen eine Zwischenbilanz, was die Alternsforschung bisher erreichen konnte und zeichnen zugleich ein Bild für die Zukunft. Unter den Wortmeldungen ist auch Dr. Melike Dönertaş vom Leibniz-Institut für Alternsforschung – Fritz-Lipmann-Institut in Jena.
Der Prozess des Alterns gilt heute als zentraler Risikofaktor für eine Vielzahl von Erkrankungen – von Herz-Kreislauf-Krankheiten über Krebs bis hin zu neurodegenerativen Krankheiten – und rückt damit immer mehr in den Fokus der biomedizinischen Forschung. Denn Erkenntnisse aus der Alternsforschung eröffnen neue Perspektiven: Sie tragen nicht nur dazu bei, die Entstehung von Erkrankungen im Alter besser zu verstehen und gezielter zu behandeln, sondern könnten langfristig auch dazu beitragen, die gesunde Lebensspanne zu verlängern.






















Klarer Himmel