Die ambivalente Macht der Phantasie

 

Die ambivalente Macht der Phantasie

Am Montag, 4. Mai 2026, um 18:00 Uhr diskutieren Prof. Dr. Volker Michael Jänich und Prof. Dr. Dirk von Petersdorff in der Ringvorlesung „Die ambivalente Macht der Phantasie“ im Universitätshauptgebäude über „Kreativität und Originalität in literarischer und juristischer Perspektive“.

In der Poetik gibt es seit der Antike unterschiedliche Vorstellungen von Kreativität und von der Bedeutung der Phantasie: Auf der einen Seite steht ein Modell, das von der Kraft der Inspiration ausgeht, die den Menschen in nicht nachvollziehbarer Weise erfasst und ihn zu kreativen Leistungen geradezu treibt; auf der anderen Seite geht man von einer regelgeleiteten Kreativität aus und betont die Bedeutung sprachlicher Technik, die durchaus erlernbar ist. Dirk von Petersdorff stellt diese Modelle vor und erörtert ihre Konsequenzen.

Die juristische Perspektive artikuliert Volker Michael Jänich. Das Urheberrecht, aber auch andere Schutzrechte des Geistigen Eigentums wollen kreative, originelle und „phantasievolle“ Leistungen unter Schutz stellen. Aber wie werden schutzfähige vor nicht schutzfähigen Leistungen unterschieden? Wie misst das Recht die Kreativität? Und spielt die Phantasie dabei eine Rolle?

Foto: Archiv/JenaTV

Datum: 28.04.2026
Rubrik: Wissenschaft
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