Oxidativer Stress bremst das Gehirn

 

Oxidativer Stress bremst das Gehirn

Forscher am Leibniz-Institut für Alternsforschung in Jena haben herausgefunden, dass oxidativer Stress im alternden Gehirn die Aktivität von Deubiquitylasen hemmt - Enzyme, die für die Regulation des Proteinabbaus essenziell sind. Dadurch werden Ubiquitin-Markierungen an Proteinen nicht mehr effizient entfernt. Dies beeinträchtigt die Funktion des Proteasoms, der zentralen proteolytischen Abbaumaschinerie der Zelle. Bemerkenswert ist, dass dieser Effekt reversibel ist: Die Enzymaktivität kann in vivo durch Antioxidantien wiederhergestellt werden. Die Studie zeigt, dass die durch oxidativen Stress vermittelte Proteinoxidation ein reversibler chemischer Prozess im alternden Gehirn ist.

Grafik: FLI / Kerstin Wagner; KI-generiert mit Google Gemini

Datum: 29.04.2026
Rubrik: Wissenschaft
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