
Hilfe für Kleinbauern in Not
Heiße Sommer, ausbleibender Regen, Pollenalarm: Die Folgen des Klimawandels sind in unseren Breiten unangenehm, aber noch beherrschbar. Ganz anders sieht es in manchen Ländern des Globalen Südens aus. In Äthiopien etwa bedrohen Entwaldung, die Ausbreitung von Wüsten und zunehmende Ernährungsunsicherheit das Leben der Bevölkerung. Im Agrarsektor sind zwischen 75 bis 85 Prozent der Erwerbsbevölkerung beschäftigt, Antworten auf die zunehmenden Bedrohungen müssen also dringend gefunden werden. Der Äthiopier Mitiku Ayele Handiso setzt dabei auf integrierte Agrarforstsysteme und die Zierbanane Enset. Handiso forscht derzeit als Gastwissenschaftler am Institut für Geographie der Friedrich-Schiller-Universität Jena in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Roland Zech. Finanziert wird der Aufenthalt durch das Internationale Klimaschutzstipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung.
Foto: Nicole Nerger/Universität Jena





















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