
Für Elektrifizierung der Mitte-Deutschland-Verbindung
Seit mehr als 30 Jahren wird das Verkehrsprojekt Ausbau und Elektrifizierung der Mitte-Deutschland-Verbindung angekündigt. Bis Dezember vergangenen Jahres schien der nächste Teilabschnitt, die Elektrifizierung des Abschnittes Weimar-Jena-Gera-Gößnitz, sicher zu sein. Die Wirtschaftlichkeit der Elektrifizierung dürfe jetzt nicht in Frage gestellt werden – das ist die klare Position der Mitglieder der Parlamentsgruppe Mitte-Deutschland-Verbindung. Ihr gehört der Jenaer Linken-Bundestagsabgeordnete Ralph Lenkert an. Die Schließung der Elektrifizierungslücke zwischen Weimar und Gößnitz sei unverzichtbar für den Personenverkehr und würde den Ostthüringer-Westsächsischen Wirtschaftsraum endlich direkt an den Bahnfernverkehr anschließen. Das Bewertungsverfahren müsse dringend überarbeitet werden. Auch der Jenaer SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Holger Becker zeigte sich entsetzt über die aktuelle Stellungnahme der Deutschen Bahn zur Mitte-Deutschland-Verbindung. Versprochene Vereinbarungen müssten auch eingehalten werden. cd/Foto: Archiv





















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