
Jena bewirbt sich für Bundesprogramm „Stadt-Up“
Die Stadt Jena bewirbt sich für das Bundesprogramm „Stadt-Up“ für zukunftsfähige Innenstädte. Das vom Bund beauftragte Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung informierte Ende November über den positiven Bescheid für die eingereichte Projektskizze. Bis Ende Februar wird nun der Antrag der Stadt eingereicht. Im Vorfeld werden der Stadtentwicklungs- und Umweltausschuss und der Stadtrat darüber informiert. Bei einer Bewilligung würden sich die Gesamtausgaben von 1,4 Millionen Euro auf die Jahre 2022 bis 2025 verteilen. Bei einer Förderquote von 75 Prozent betrüge der kommunale Eigenanteil maximal ca. 350 000 Euro. Strukturwandel im Einzelhandel, veränderte Gewohnheiten im Gastgewerbe und bei den Dienstleistungen, neue Herausforderungen für den Tourismus – diese Schlagworte berühren auch Jena. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie wirken dabei als Katalysator mit Risiken und Chancen. Im Fokus steht u.a. die Frage, wie Innenstadt-Quartiere mit einer Vielzahl von Akteuren multifunktional genutzt werden können. Denkbar sind beispielsweise neue Erdgeschosskonzepte und Wettbewerbe zur Förderung innovativer Geschäftsmodelle. cd





















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