Arbeitspapier des Arbeitskreises zu „Kein Schlussstrich!“ vorgelegt

 

Arbeitspapier des Arbeitskreises zu „Kein Schlussstrich!“ vorgelegt

„Kein Schlussstrich!“ war Titel und Motto einer umfangreichen Veranstaltungsreihe im vergangenen Jahr. Diese widmete sich nicht nur der Aufarbeitung der größten rassistischen Verbrechensserie in Deutschland nach dem Ende des Nationalsozialismus, dem sogenannten Nationalsozialistischen Untergrund, sondern auch unbequemen gesamtgesellschaftlichen Fragen rund um das Thema Rassismus widmete. Jena als die Stadt, „aus der die Täter kamen“, führte das bundesweite Gesamtprogramm an und machte sich die tabulose stadtgesellschaftliche Auseinandersetzung mit dem NSU-Komplex zur Aufgabe. Bereits im Oktober 2020 bildeten Vertreter zivilgesellschaftlicher Gruppen einen Arbeitskreis, der diesen Prozess kritisch begleitete und weiter befördern will. Jetzt hat er ein Sieben-Punkte-Arbeitspapier vorgelegt. Darin geht es sowohl um Fragen des Erinnerns und Aufarbeitens als auch um pragmatische Aspekte wie Organisationsstrukturen, die Finanzierung und die Verantwortung von Stadtpolitik- und -verwaltung.

Datum: 11.04.2022
Rubrik: Politik
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