
Neue Ausgabe der Zeitschrift „Gerbergasse 18“
Mit der neuen Ausgabe der „Gerbergasse 18“ werden Lebenswege, Glauben und Handlungsspielräume von Christen in der DDR in den Mittelpunkt gerückt. Die kirchenfeindliche Politik der SED zeigte sich nicht nur in symbolischen Akten wie dem Abriss oder der Sprengung von Kirchen, sondern vor allem in der Diskrepanz zwischen Friedenspropaganda und Militarisierung. gleichwohl die Gründe für die Konfessionslosigkeit in Ostdeutschland vielschichtiger sind. Heute finden sich beide großen Kirchen in einer Minderheitenposition wieder. Ende der 1980er Jahre haben kirchliche Frei- und Denkräume die Friedliche Revolution vorbereitet. Weitere Beiträge im Heft beschäftigen sich u.a. mit dem Eisenbahnunfall von Langenweddingen 1967, der schwersten Zugkatastrophe in der DDR, mit dem Alltag von Kindern und Jugendlichen in Behinderteneinrichtungen der DDR sowie mit der Debatte um die NATO-Osterweiterung. Die neue Ausgabe der „Gerbergasse 18“ ist über den Buchhandel oder direkt bei der Geschichtswerkstatt Jena erhältlich.





















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