
Mehr als 1 200 ukrainische Kriegsflüchtlinge in Jena
Mit Stand vom 9. Juni waren in Jena 1 270 ukrainische Kriegsflüchtlinge behördlich erfasst. Diese Zahl teilte Sozialdezernent Eberhard Hertzsch am Mittwochabend in der Stadtratssitzung mit. Ab 1. Juni erhalten sie Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II. Voll belegt ist das ehemalige Seniorenheim in der Juri-Gagarin-Straße in Zwätzen. Die Flüchtlingsunterkunft in der alten Uni-Frauenklinik ist mit 127 Flüchtlingen fast ausgelastet. Hier gebe es Überlegungen, auch noch die dritte Etage als Flüchtlingsunterkunft herzurichten. In der Karl-Marx-Allee 22 seien noch Plätze frei. Das Schullandheim „Stern“ wird nach Aussage von Hertzsch noch bis zu den Herbstferien als Unterkunft für ukrainische Flüchtlinge genutzt, wenn sich nichts an der bisherigen Situation ändere. Die Turnhalle in der Emil-Wölk-Straße in Lobeda-West wurde bereits wieder für den Schulsport geöffnet. Als Reserve für die Unterbringung von Kriegsflüchtlingen bestehen bleiben soll die Turnhalle im Berufsschulzentrum Göschwitz. cd





















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