Mit einem offenen Brief wenden sich 15 Organisationen aus Thüringen, die sich für die Belange nicht-heterosexueller Menschen einsetzen, an Thüringens Ministerpräsidentin Lieberknecht. Sie wollen für eine Gleichstellung in Thüringen sowie für ein Engagement im Bund plädieren und beziehen sich dabei auf den in der Landesverfassung festgeschriebenen Diskriminierungsschutz. Abgeliefert wurde der Brief am Freitag von Matthias Gothe vom „Vielfalt Leben QueerWeg - Verein für Jena & Umgebung e.V." Gerade von Thüringen wünschen sich die unterzeichnenden Organisationen ein stärkeres Engagement, da hier - als eines von nur vier Bundesländern - die Landesverfassung auch ein Verbot der Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung festschreibt.