
Sachsens Regierungschef Tillich lehnt Einladung ab
Der offene Brief von Oberbürgermeister Dr. Albrecht Schröter traf in Sachsens Regierung nicht auf offene Ohren. Gegenüber der Deutschen Presse Agentur sagte Regierungssprecher Johann-Adolf Cohausz, dass er sich eine Teilnahme Tillichs an der von Schröter vorgeschlagenen Podiumsdiskussion nicht vorstellen könne.
Schröter hatte gefordert, dass der sächsische Regierungschef vor Ort für Aufklärung sorgt, in Bezug auf die Hausdurchsuchung beim Jenaer Jugendpfarrer Lothar König vor zwei Wochen. König soll zu Gewalt gegen Polizisten aufgerufen haben, während der Demonstrationen gegen den Naziaufmarsch im Februar in Dresden. Der Jugendpfarrer bestreitet dies.
Oberbürgermeister Schröter befürchtet, dass durch das Vorgehen Sachsens, zivilgesellschaftliches Engagement gegen Rechtsradikalismus behindert und Widerstand gegen die Neonazis im Februar des nächsten Jahres bereits im Vorfeld erschwert werden soll. mat





















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