Der Thüringer Lehrerverband TLV äußert Kritik an der von Bildungsminister Matschie geplanten Schulamtsreform. Danach soll es ab Sommer 2012 nur noch fünf statt elf Schulämter im Freistaat geben. Sie sollen in Weimar, Leinefeld-Worbis, Gera, Suhl und Gotha angesiedelt sein. Für die Jenaer Pädagogen wäre das Amt in Gera zuständig. Dort wäre dann jeder Referent der Ansprechpartner für bis zu 100 Schulen. Das wäre laut TLV der schlechteste Betreuungsschlüssel bundesweit. Matschie hingegen sieht die Vorteile neben einer Kostenersparnis vor allem in einer größeren Einsatzflexibilität der Pädagogen. So könne ein Jenaer Lehrer dann unproblematisch in ganz Ostthüringen eingesetzt werden. mk