
Suche nach Fremdstoffen in Reinräumen
Chemiker der Universität Jena wollen die Suche nach Fremdstoffen in Reinräumen beschleunigen. Im Rahmen des neuen Forschungsprojektes „Schnelle und automatisierte Raman-Detektion von Luftkeimen - RAMADEK" erarbeiten sie mit Partnern aus der Wirtschaft eine Methode, mit der Analysen vor Ort in wenigen Stunden durchgeführt werden können. Das Projekt läuft über drei Jahre und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit insgesamt 1,2 Millionen Euro gefördert.
Die Produktion in Reinräumen ist in sehr vielen Bereichen der Pharma-, Medizin- und Lebensmittelindustrie unumgänglich, um eine Verunreinigung der Produkte zu verhindern. Doch bisher dauert es in der Regel mehrere Tage bis eine Woche, bis die Proben im Labor untersucht werden, sagt Prof. Dr. Jürgen Popp. Er ist Direktor des Uni-Instituts für Physikalische Chemie und des Institutes für Photonische Technologien (IPHT). cd





















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