Mit ihrem eigens entwickelten Präventionsprogramm „IPSY" versucht die Entwicklungspsychologin Dr. Karina Weichold von der Friedrich-Schiller-Universität, Heranwachsende effizient gegen den Missbrauch von Alkohol und anderen Substanzen zu schützen. Wie die Jenaer Psychologen in einer aktuellen Untersuchung basierend auf knapp 1.700 Thüringer Schulkindern im Alter zwischen 10 und 15 Jahren zeigen konnten, ist ihr Trainings- und Informationsprogramm sehr gut geeignet, dem Missbrauch von Alkohol und Nikotin im Kindes- und Jugendalter vorzubeugen. Im Programm „IPSY" trainieren die Schüler allgemeine Fähigkeiten, wie den Umgang mit Stress und Angst oder die Reflexion des eigenen Selbstbildes. Dazu bearbeiten sie in interaktiven Lerneinheiten Themen, wie „Schule und Ich" oder „Ich und Andere" und diskutieren mit Mitschülern und Lehrern ihre Ergebnisse. mk