
Wissenschaftler der Friedrich-Schiller-Universität arbeiten an einer neuen Methode, die Sepsis schneller zu erkennen. Grundlegend für eine schnellere Diagnose ist die Identifikation der Erreger und ihrer Antibiotika-Resistenzen. Die Jenaer Forscher entwickeln zur Zeit gemeinsam mit Partnern aus der Wirtschaft und der Uniklinik Dresden ein tragbares Gerät, mit dem im Blut sofort nach Sepsisspuren gesucht werden kann. Die Ergebnisse können damit in weniger als vier Stunden vorliegen. Die neue Methode kann auch Personal anwenden, das nicht molekularbiologisch geschult ist, was im Notfall ebenfalls zur Beschleunigung des Verfahrens beiträgt. In fünf bis acht Jahren könnten die tragbaren Geräte in Krankenhäusern zum Einsatz kommen. mk